Kontinuierliche Wirbelschichtprozesse
kontinuierliche Wirbelschichtprozesse
Kontinuierliche Granulatoren werden in mehrere Granulationszonen unterteilt, diese werden mit unterschiedlicher Gasgeschwindigkeit und -temperatur betrieben, z. B. Agglomerieren/Granulieren im ersten und zweiten Abschnitt, Trocknen im dritten und Kühlen am Ende der Prozesskammer. Kontinuierliche Wirbelschichtanlagen werden überall dort eingesetzt, wo hohe Durchsätze gefragt sind (Durchsatzbereich 20kg/h bis zu 5t/h).
Sollen Granulate aus flüssigen Ausgangsstoffen hergestellt werden (Sprühgranulation), werden die Partikel in der Wirbelschicht nicht agglomeriert sondern immer wieder beschichtet, bis die gewünschte Korngröße erreicht ist (-> Sprühgranulieren). Im Batchprozess wird das Unterkorn des vorherigen Batches als Startmaterial vorgelegt, im kontinuierlichen Prozess wird das Unterkorn kontinuierlich vom Produkt getrennt und kontinuierlich als Keimematererial in den Prozess zurückgeführt.
Kontinuierliche Wirbelbettgranulator GFG 1200
Was im batchprozess zeitlich getrennt durchgeführt wird erfolgt im kontinuierlichen Prozess räumlich getrennt. Feuchtes Ausgangsprodukt wird kontinuierlich aufgegeben und bewegt sich durch die Prozesskammer. Durch unterschiedliche Zulufttemperaturen wird ein effektiver Trocknungsprozess gewährleistet. Wird die letzte Zuluftkammer mit Kaltluft betrieben, kann das trockene Produkt vor Verlassen der Prozesskammer gekühlt werden. Sie bieten unerreichte Wirtschaftlichkeit für eine gleichmäßige, reproduzierbare Produktqualität bei schonender Produktbehandlung. Für schwer fluidisierbare Partikel hat Glatt die Strahlschicht-Technologie entwickelt ProCell.
Quelle: Glatt Ingenieurtechnik GmbH



